Emotionales Essen ist keine gute Idee

Emotionales Essen ist keine gute Idee

Wer gerne isst, weil er gestresst oder traurig ist, zählt zu den emotionalen Essern. Doch das ist grundsätzlich kein guter Zugang zu der Ernährung. Sie führt zu einer ungesunden Beziehung zum Essen. Daher ist es wichtig zu wissen, ob man zu emotionalem Essen neigt, um dem vorbeugen zu können. Schließlich gibt es genügend Möglichkeiten, um seine Emotionen in den Griff zu bekommen. Dazu zählt in etwa der Sport. Denn beim Essen handelt es sich um mehr als nur der Zufuhr von Energie zum Körper. Manche Menschen nutzen das Essen auch, um ihre Gefühle in den Griff zu bekommen. Das kann in einer schwierigen Phase des Lebens sein oder nur an einem schlechten Tag passieren. Das bezeichnet man als emotionales Essen.

Um dieses in den Griff zu bekommen ist allerdings Übung notwendig. Es geht dabei darum, die eigenen Gefühle besser zu kontrollieren. Das Essen muss durch andere Abläufe ersetzt werden, die keine negativen, sondern im Idealfall sogar positive Aspekte einbringen. Das emotionale Essen ist nur ein Symptom für Probleme. Wer dieses ausgiebig praktiziert, wird Übergewicht bekommen. Die Kontrolle im Zusammenhang mit dem Essen nimmt immer mehr ab und die Probleme wachsen an, anstatt zu verschwinden. Immerhin ist die Nahrung ein essenzieller Bestandteil des Lebens, ein ungesundes Verhältnis dazu ist nicht gut.

Negative Erlebnisse lösen emotionales Essen aus

Die Wissenschaft hat sich mit diesem Thema längst intensiv beschäftigt. Dabei wollten die Forscher herausfinden, was emotionales Essen auslöst. Sie fanden heraus, dass es zahlreiche Faktoren gibt. Dazu zählen vor allem negative Erlebnisse im eigenen Umfeld. Sie definieren emotionales Essen als etwas, das negative Effekte fördert. Diese sind ein geringes Selbstwertgefühl, Probleme in der Arbeit, die Gewichtszunahme oder Abnahme und ein genereller Kontrollverlust. All das ist ungesund und sollte aktiv bekämpft werden. Zwar handelt es sich dabei um keine anerkannte Essstörung, doch es kann zu einer solchen kommen.

So ändert man sein Essverhalten

Die Forscher haben einige Vorschläge zusammengestellt, wie man es schafft die Korrelation von Emotionen und Essen aufzuheben. Dabei ist es wichtig, bei Stress etwas zu tun, was nichts mit Essen zu tun hat. Das kann beispielsweise Sport, Meditation oder das Lesen von Büchern sein. Im Mittelpunkt der Bemühungen sollte dabei das Bestreben stehen, sich selbst etwas Gutes zu tun. Mehr Mitgefühl für sich selbst und eine Bewältigungsstrategie, die funktioniert sind erfolgreich. Wer es ganz genau wissen möchte, der legt sich am besten ein Essenstagebuch an. So kann man im Nachhinein genau verfolgen, wann man was und wie zu sich nimmt. Die dabei entstehenden Muster helfen dabei, etwas dagegen zu unternehmen. Bei den Mahlzeiten sollte unbedingt dabei stehen, wie man sich zu diesem Zeitpunkt gefühlt hat.

So ändert man sein Essverhalten
So ändert man sein Essverhalten

Erkennt man ein Muster, wie beispielsweise das Essen bei Wut oder Traurigkeit, hat man den Ansatzpunkt schon gefunden. Man beginnt am besten mit einer neuen täglichen Gewohnheit und steigert diese jeden Tag mehr. So ist es nach der Arbeit wichtig, erst einmal emotional zu Hause anzukommen. Ein neues Ritual hilft dabei, sich zu entspannen. Wer dies versucht, wird bald feststellen, dass er sich besser fühlt und das Essen als Ersatzbefriedigung nicht mehr benötigt. Dieses soll schließlich ein Vergnügen sein und keine Depressionen auslösen. Emotionales Essen ist immer ein Symptom für andere Probleme. Hat man diese erst einmal erkannt und geht dagegen vor, führt dies automatisch zu mehr Selbstwertgefühl.