Das ist das Rezept für einen perfekten Salat

Das ist das Rezept für einen perfekten Salat

Die Temperaturen steigen wieder deutlich an, der Sommer ist in voller Blüte. Jetzt ist die Zeit der leichten Gerichte gekommen, die viele Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, auch im Rest des Jahres bevorzugen. Schmackhafte Salate zählen dabei zu den Fixpunkten der Ernährung. Nicht umsonst sind sie besonders beliebt. Doch Salat bedeutet nicht automatisch langweiliges Blattgrün.

Ganz im Gegenteil, ein guter Salat bietet jede Menge Abwechslung am Gaumen und muss abwechslungsreich schmecken. Er hat alles, was man für eine vollwertige Mahlzeit benötigt. Diese wichtigen Inhaltsstoffe sollte er jedenfalls enthalten. Wie bei jedem anderen Gericht auch kommt es auf die Zusammenstellung an. Ein Salat ist dann gelungen, wenn er alle Nährstoffe, die der Körper benötigt, enthält. Dazu zählen Eiweiße, Fette und natürlich die Kohlenhydrate. Sind sie im Salat in irgendeiner Form enthalten, dann handelt es sich um eine vollwertige Mahlzeit. Sehen wir uns also den Aufbau eines perfekten Salates einmal im Detail an.

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Die Basis sind wie immer die Salatblätter. Hier ist es am besten, wenn man ebenfalls Abwechslung ins Essen bringt. Dazu eigenen sich Römersalat, Mangold, Grünkohl und Spinat ebenso, wie Rucola, Eisbergsalat, Romanasalat oder ein klassischer Feldsalat. Einzeln oder gemischt, alles ist möglich. Wichtig ist, dass es schmeckt. Die Basis jedes Salates sollte rund zur Hälfte aus diesen Salatblättern bestehen. Nun geht es weiter zu den Sattmachern, den Kohlenhydraten. Diese sind nicht nur in Reis und Kartoffeln enthalten, sondern auch in jeder Menge Gemüse. Dazu zählen beispielsweise Tomaten, Zwiebeln, Karotten, Pilze, Gurken und die Zucchini. All das enthält auch viel Wasser, hat wenige Kalorien und macht satt.

Fette müssen nicht immer schlecht sein, ganz im Gegenteil. Es kommt natürlich auf die Art der Fette an. Sind sie in Nüssen oder Kernen enthalten, dann sind sie gesund und „fetten“ den Salat gleichzeitig etwas auf. Darüber hinaus verfügen sie über eine völlig andere Konsistenz als Salatblätter oder Gemüse und sorgen damit für Abwechslung am Gaumen. Der Crunch von Walnüssen, Cashewkernen oder Leinsamen macht das Essen des Salats zum Erlebnis. Wer den Geschmack von Olivenöl besonders schätzt, sollte seiner Kreation jetzt noch ein bis zwei Esslöffel als Bestandteil des Dressings hinzufügen.

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Den krönenden Abschluss jedes ausgewogenen Salates sollten die Proteine bilden. Sie sorgen ebenfalls für die Sättigung des Körpers und bilden den Abschluss dieser Salatpyramide. Nur wer regelmäßig Proteine zu sich nimmt, wird ein Sättigungsgefühl erreichen. Hier unterscheidet man zwischen tierischen und pflanzlichen Proteinquellen. Gesunde und kalorienarme tierische Proteine findet man beispielsweise im Lachs und im Thunfisch. Wer Fleisch bevorzugt, der greift zum Hühnchen oder zur Pute. Vegetarier finden ihre Proteine im Ziegenkäse, in Eiern oder im Feta. Selbst für Veganer sind Proteine leicht verfügbar. Sie verwenden einfach Tofu, Quinoa oder Bohnen.

Jetzt fehlt nur noch das Dressing und schon ist der perfekte Salat fertig. Auch hier gilt, frisch gemacht ist gesund. Fertige Dressings enthalten jede Menge Geschmacksverstärker und Zucker. Sie sind also alles andere als gesund. Für ein selbstgemachtes Dressing gibt es eine einfache Formel. Ein Teil Essig kommt auf 2 Teile Öl. Dazu fügt man etwas Süße und einige Gewürze hinzu. Danach wird alles gut verrührt und direkt vor dem Servieren über den Salat gegeben. Jetzt kann man seinen perfekten Salat genießen.